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Was bringt mir ein Freiwilligendienst?

Ein FSJ oder BFD hat viele Vorteile:

  • du kannst nach der Schule erst einmal praktisch arbeiten
  • du kannst deinen Berufswunsch überprüfen
  • du kannst dich sozial engagieren
  • du übernimmst Verantwortung und bist Teil eines Teams
  • du kannst deine Fähigkeiten und Grenzen erproben
  • du kannst deine eigene Persönlichkeit weiter entwickeln
  • du kannst neue Leute kennen lernen

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Einige Stimmen von Freiwilligen:



Rebekka (22) über ihr FSJ in einem Kindergarten

Als ich mich dazu entschied nach dem Abitur ein Freiwilliges Soziales Jahr zu machen, dachte ich noch gar nicht viel darüber nach, was auf mich zukommen würde!

Im August ging es dann endlich los, da war ich doch ziemlich aufgeregt!!

Auf mich warteten 80 Kleinkinder im Alter zwischen 3 und 6 Jahren, und alle wollten mich unbedingt kennenlernen!

Meine anfängliche Unsicherheit im Kindergartenalltag wurde von meinen Kolleginnen einfühlsam aufgefangen. Nach und nach wuchs meine Sicherheit im Umgang mit den Kleinen! Mittlerweile steht meine letzte Arbeitswoche bevor, und an den Abschied mag ich noch gar nicht denken.

Ich bin stolz, dieses Jahr gemeistert zu haben mit all seinen Höhen und Tiefen. Vor allem die vielen praktischen wie zwischenmenschlichen Erfahrungen bilden ein starkes Fundament für meinen weiteren Weg!

Daumen hoch für’s FSJ, ein super Jahr.

Elias (17) und Jeronimo (18) über ihr FSJ in der Behindertenhilfe

Wenn ihr einen Einblick in die wunderbare Welt des sozialen Berufslebens haben wollt, seid ihr hier an der richtigen Adresse. Das Freiwillige Soziale Jahr ist ein perfekter Übergang in einen neuen Lebensabschnitt. Unsere Arbeit in Neuerkerode war spaßig und dennoch haben wir den Ernst der Arbeitswelt erfahren.

Wir haben unser FSJ in Neuerkerode gemacht und haben sehr viel gelernt. Für Neuerkerode sollte man ein paar Sachen mitbringen. Vor allem sollte man auf Menschen zugehen können. Dann sollte man keine Angst vor Behinderten haben.

Unsere Erfahrung ist, dass man immer gut im Team aufgenommen wird. Die Tagesförderung ist ein perfekter Ort, um seine kreative Ader auszuleben.

Wir wünschen Euch viel Glück und Spaß in Eurem FSJ.

Ann-Katrin (17) war in einem Altenheim

In meinem FSJ habe ich viel über den Beruf der Altenpflegerin gelernt und auch angewendet. Aber auch den Umgang mit Bewohnern kennengelernt und gleichzeitig auch, spontan zu reagieren und andere Bewohner überredet bei Tätigkeiten mitzumachen, zu denen sie eigentlich keine Lust haben.

Mein FSJ hat mir sehr viel Spaß bereitet und ich würde dies auch anderen vorschlagen zu machen, da es echt eine schöne Zeit war und man viel über die verschiedenen Berufe lernen konnte.

Susi (18) war in einer Kinderkrippe tätig

In der Kinderkrippe habe ich viele neue Erfahrungen im Umgang mit Kindern sammeln können; z. B. konsequent in Situationen zu bleiben und nicht nachzugeben. Ich habe auch dadurch gelernt, wie man einem Kind Grenzen setzt und zeigt.

In dem Jahr hatte ich auch Zeit, viele wunderschöne Dinge zu beobachten, mitzuerleben und das Kind ein Stück in seinem Leben zu begleiten. Die ersten Schritte eines Kindes, die ersten Wörter oder sogar die ersten zwei Wortsätze begleiten zu dürfen, ist einfach nur schön.

Für mich hat sich das FSJ gelohnt und mir in meiner Berufswahl geholfen.

Angelina (18) war in einem Krankenhaus

Ich bin froh, es gemacht zu haben, denn ich habe viel Erfahrung in dem Beruf sammeln können, und es hat mir noch einmal bestätigt, dass es der Beruf ist, den ich erlernen möchte!

Dank des FSJ wurde ich viel selbstbewusster und mutiger, worauf ich ziemlich stolz bin!

Aber auch die Seminarwochen zusammen mit den anderen FSJ´lern waren einfach eine Hammer-Erfahrung, denn ich hätte nie gedacht, dass man mit „fremden“ so gut in Kontakt kommt und sich daraus Freundschaften entwickeln, so dass man sich immer schon voll auf die Seminartage und –wochen gefreut hat.

Ich würde es jedem empfehlen, denn man kann es einfach nicht beschreiben, man muss es wirklich erlebt haben.

Jenny (18) hat ihr FSJ in einem Altenheim absolviert

Anfangs war ich etwas skeptisch, ob ein FSJ nicht vielleicht ein „verschenktes“ Jahr ist. Doch es hat sich als das genaue Gegenteil herausgestellt. Das FSJ hat mich in vielen Hinsichten weitergebracht, z. B. habe ich gelernt, selbständiger Aufgaben zu erledigen, offener und hilfsbereiter anderen Menschen gegenüber aufzutreten. Ein Freiwilliges Soziales Jahr ermöglicht es einem, mal intensiv in das Arbeitsleben zu schnuppern.

Ein FSJ kann ich nur jedem empfehlen, der nach dem Schulabschluss erstmal in einen Beruf reinschnuppern will und sich auf das Arbeitsleben einstellen will.

Mit hat das FSJ echt gut gefallen.

Annika (20) war in einem Kindergarten

Kein Studienplatz, keine Ausbildungsstelle? FSJ als letzter Ausweg, bevor man gar nichts hat?

So ging es mir auch, denn eigentlich wusste ich nicht wirklich, was ich nach dem Abi studieren wollte. Außerdem wurde ich bei dem Studiengang abgelehnt, den ich evtl. studieren wollte.

Alles war ziemlich kompliziert, bis ich dann fest entschlossen war, das FSJ durchzuziehen!

Ein Jahr im Kindergarten und diese vier Wochenseminare (und Einzeltage!) kann man schaffen. Trotzdem war mir total mulmig bei der ganzen Sache! Schließlich kennt man niemanden – zumindest ging es mir so – dann die neue Arbeitsstelle mit vielen unbekannten Gesichtern. Das alles war anfangs sehr schwer, aber mit der Zeit ist man in seine neue Rolle hineingewachsen – es folgten Kennenlernprozesse, ich sammelte viele Erfahrungen im Umgang mit Kindern und ihren Eltern, in den Seminaren lernte ich viel über mich selbst.

Aber das Wichtigste war die Tatsache zu lernen, dass ich keine Angst vor neuen Wegen haben muss.

Im FSJ kann man so viel über sich selbst und andere mitnehmen, diese Erfahrungen sollte man sich nicht entgehen lassen!

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